Heute wollen wir euch unsere neue Blogpost-Reihe Real Talk vorstellen, die wir ins Leben gerufen haben, um inspirierende BloggerInnen und InstagrammerInnen abseits von Social Media kennen zu lernen und einen Blick "hinter die Kulissen" zu werfen. Entstanden ist ein Katalog mit sieben Fragen, die wir einmal im Monat jedem/jeder unserer InterviewpartnerInnen stellen. Freut euch über inspirierende, spannende und interessante Antworten in dieser Artikelreihe - Vorhang auf für Teil 1 mit Marisa von mysustainableme.

1. Wie kamst du auf die Idee zu bloggen bzw. auf Social Channels zu posten und wie bist du auf deinen Themenbereich gekommen?

Bei mir kam das Verlangen, mich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen durch ein redaktionelles Praktikum bei unserem Stadtmagazin. Ich habe dort vor allem über junge Unternehmen geschrieben und deshalb beispielsweise die Mädels vom Sauberkasten und die Inhaber von unserem Unverpackt Laden interviewt. So kam ich mit dem Thema intensiv in Berührung und habe mir natürlich vor den jeweiligen Interviews viel angelesen, sodass ich im Endeffekt nicht mehr drum rum kam, mir Gedanken über diese Themen zu machen. Den endgültigen Startschuss hat dann aber eine Kollegin gegeben, die immer in den Unverpackt Laden zum Einkaufen gegangen ist. Das fand ich sehr inspirierend und hat für mich illustriert, dass es möglich ist, sein Leben so zu organisieren. Weil ich zu der Zeit ohnehin viel am Schreiben war, habe ich dann meinen Blog gestartet. Instagram kam erst ein paar Monate später dazu. Und das tatsächlich, weil mein Freund meinte, dass ich meine Sachen doch dort teilen soll.

2. Welche drei Accounts/Blogs sind deine größte Inspiration?

Die Frage finde ich sehr schwer zu beantworten, weil es viele tolle Accounts gibt, denen ich unglaublich gerne folge. Das inspirierende an Instagram ist für mich eigentlich die Community, weil in dieser grünen Blase viele tolle Ideen entstehen und man sich austauscht. Aber im Laufe der Zeit habe ich auch einige Menschen hinter den Accounts kennengelernt und es sind Freundschaften im "echten Leben" daraus entstanden, zum Beispiel mit Inga von Zero Waste Deutschland. Diese Freundschaft ist für mich persönlich sehr inspirierend.

3. Was verstehst Du selbst unter dem neuen Berufsbild des „Digital Influencer“? Welche Erfolgsfaktoren zählst Du hier dazu, und wie sieht der Weg dorthin aus?

Ich verstehe den Begriff so, dass man damit im Endeffekt Leute beschreibt, die durch ihre Popularität in den sozialen Medien einflussreich geworden sind, gerade in Abgrenzung zu klassischen Influencern wie Models, Schauspielern etc. Welche Faktoren für den Erfolg eine Rolle spielen, das hängt für mich von zwei Dingen ab: dem Medium und der Sparte. Wenn wir über Instagram sprechen sind ansprechende Bilder ein ausschlaggebender Punkt, in der Nachhaltigkeits-Community kommt es aber (wahrscheinlich mehr als in anderen Sparten) auch auf Inhalte an, da reichen "schöne Bilder" nicht.

4. Wohin soll die Reise Deines Einflussbereiches künftig gehen? Welche Geschäftsfelder möchtest Du Dir noch erarbeiten und / oder weiter ausbauen?

Ich habe ehrlich gesagt nicht die Ambition, damit Geld zu verdienen, zumindest nicht zwangsläufig und so plane ich auch nicht. Ich persönlich freue mich natürlich, wenn noch mehr Leute dazu kommen. Vor allem die "magische" 10K-Grenze zu erreichen wäre cool, weil ich so oft Links in meiner Story teilen will, aber man das erst ab dieser Anzahl an Follower*innen machen kann. Mein Traum ist es aber eigentlich, als Journalistin zu arbeiten, die sich in ihrem beruflichen Alltag mit allen Themen rund um Nachhaltigkeit/Umweltschutz auseinander setzt. In einer Woche launche ich aber erst mal meinen Podcast Fairquatscht. Mal sehen, was dann passiert :)

5. Was war dein bisher erfolgreichstes Projekt und woran misst du diesen Erfolg?

Im Endeffekt ist es tatsächlich mein Instagram-Account, weil er mich mich jetzt seit anderthalb Jahren begleitet und mir jeden Tag sehr viel gibt. Einerseits sind das Inspirationen, andererseits aber auch das unglaublich liebe Feedback von meinen Follower*innen :) Das motiviert ungemein. In diesem Jahr stehen aber einige spannende Projekte an. Vielleicht sieht meine Antwort in einem Jahr ganz anders aus, wer weiß!

6. Wodurch und womit entspannst Du Dich (wirklich)? Lass’ uns in die kleinen Pausen in Deinem geschäftigen Alltag blicken :)

Was mich entspannt sind Kaffeepausen mit meinen Mädels, Kuscheleinheiten mit meinen Katern und Zeit mit meinem Freund!

7. Und zu guter Letzt : Nenne mir drei gute Gründe, warum wir sofort (wieder) auf Deinen Blog oder Account schauen sollten! Was zeichnet ihn besonders aus?

Puuh, ich mag solche Fragen nicht. Aber da muss ich wohl jetzt durch. Also: Du solltest vorbei schauen, weil es erstens jeden Tag praktische Tipps, Rezepte und Infos dazu gibt, wie du deinen Alltag nachhaltiger gestalten kannst. Zweitens kannst du dich mit allen möglichen Fragen an mich wenden und ich gebe mein Bestes, um dir zu helfen. Und natürlich, um keine Folge von Fairquatscht zu verpassen!

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