890.000 Menschen flüchteten 2015 aus ihren Ländern vor Krieg und Armut nach Deutschland um Schutz zu suchen und über die nächsten Jahre fanden immer mehr Flüchtlinge unter lebensgefährlichen Umständen ihren Weg nach Europa. Ende 2017 waren weltweit mehr als 68 Millionen Menschen auf der Flucht und damit mehr als jemals zuvor.

Hier sind 4 interessante Fakten zum Thema Flüchtlinge:

  • Die Hauptherkunftsländer für Flüchtlinge in Deutschland sind Syrien und der Irak
  • Durchschnittlich wird alle zwei Sekunden jemand zur Flucht gezwungen
  • Von 110 Menschen weltweit ist mindestens Einer von Flucht und Vertreibung betroffen
  • 52 Prozent der Flüchtlinge weltweit sind unter 18 Jahren
  • Dieser unkontrollierte Ansturm an Menschen führte in Europa und allen voran Deutschland zu einer Krise.

    2017 hat sich die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland mit 222.683 Asylanträgen im Vergleich zu den Vorjahren um mehr als die Hälfte reduziert. Die großen Flüchtlingsströme haben also abgenommen und die Krise scheint somit nicht mehr akut. Allerdings sind die Auswirkungen immens, denn Tausende an Geflüchteten leben heute in Deutschland. Manche sind mehr und manche weniger integriert.

    Zu häufig leider eher weniger und genau das ist das Problem.

    Warum ist die Integration von Flüchtlingen wichtig?

    Mit der hohen Anzahl an Migranten in Deutschland treffen Gemeinschaften mit verschiedenen Religionen, Werten und Normen aufeinander. Dies bringt Diversität in die Gesellschaft und bereichert mit neuen Bräuchen, Kulturen und Gedanken. Durch misslungene Integration kann es aber auch zu kulturellen Konflikten kommen und in der Zukunft zu ethnischer Segregation in Städten (Bildung von Vierteln in denen ausschließlich Migranten in ihrer eigenen Gemeinschaft leben und häufig kaum Deutsch sprechen), Exklusion und Parallelgesellschaften führen. Um dies zu vermeiden, ist Integration auf allen Ebenen wichtig, auf staatlicher ebenso wie auf zivilgesellschaftlicher Ebene.

    Eine funktionierende Gesellschaft wird von friedlichem Zusammenleben getragen, welches sich durch Respekt, Vertrauen und Zusammengehörigkeitsgefühl auszeichnet. Jeder Mensch muss außerdem in die Gesellschaft einbezogen werden und gleichwertige Chance auf Teilhabe in wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereichen haben.

    In 2015 entwickelte sich durch die Flüchtlingskrise eine sogenannte „Willkommenskultur“ gegenüber Hilfesuchenden. Hierbei handelt es sich um das Engagement vieler freiwilliger Helfer ohne direkten staatlichen Auftrag, Migranten willkommen zu heißen und so positiv wie möglich in Deutschland zu empfangen und aufzunehmen. Mittlerweile gibt es viele Organisationen, die sich Flüchtlings- und Migrantenhilfe zum Ziel gemacht haben, um somit Hilfesuchenden eine Perspektive für die Zukunft zu geben.

    Leider fehlt es häufig an Freiwilligen, die sich engagieren. In Deutschland betätigen sich bereits viele Leute ehrenamtlich im Flüchtlingsbereich. Der Wille ist allerdings bei sehr viel mehr Leuten vorhanden, meistens fehlt es nur an Information über Möglichkeiten oder es scheint zu kompliziert. Aber, es ist einfacher als man denkt!

    Du hast etwas Zeit auf der Hand und suchst nach einer coolen Freizeitbeschäftigung?

    Du studierst oder arbeitest und willst gerne nebenbei etwas Gutes tun?

    Du willst dich gerne engagieren, aber weißt nicht wie, wo oder wann?

    Hier sind ein paar Beispiele unserer liebsten Projekte mit Flüchtlingen direkt in der Münchner Innenstadt:

  • Bowling mit Geflüchteten
  • Aushilfe in Wohncentern
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Deutschnachhilfe
  • Nicht aus München? – Kein Problem! Auch in Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Stuttgart haben wir coole Projekte!

    Melde dich bei letsact an und finde schnell und einfach Projekte die gleich bei dir um die Ecke stattfinden!

    #changemaker #tuwasfürdengutenswag

    Quellen:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article158465433/Deutschland-korrigiert-Fluechtlingszahl-fuer-2015.html

    https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten/