Dieses Gefühl kennen wahrscheinlich viele (wir kennen es zumindest ziemlich gut): Eigentlich willst du dich engagieren, in irgendeiner Weise etwas für die Gesellschaft tun und ihr etwas zurückgeben. Nur dann fehlt die Zeit, oder die Energie, oder das Shopping auf einem Flohmarkt wirkt sehr viel verlockender als bei seiner Koordination mitzuhelfen.

"Ehrenamt muss man sich leisten können" - das ist ein viel zitierter und auch berechtigter Satz, der oft im Zusammenhang mit Volunteering fällt. Es ist jedoch leichter (und weniger zeitintensiv) als du denkst, sich zu engagieren. Deswegen wollen wir dir in diesem Blogartikel die wichtigsten Facts zum Thema vorstellen und eine Anleitung an die Hand geben, wie du ein Volunteer wirst.

Basic Facts über Volunteering

Wenn man Volunteer googelt kommt folgende Definition des Cambridge Dictionary: [noun [ C ] UK ​ˌvɒl.ənˈtɪər/ US ˌvɑː.lənˈtɪr/]: a person who does something, especially helping other people, willingly and without being forced or paid to do it.

Diese Definition sollte eigentlich streng genommen nichts sein, was speziell auf volunteering bezogen ist. Es sollte etwas Selbstverständliches für uns sein, was wir oft und einfach im Alltag praktizieren: Anderen Menschen helfen. Achtsam sein ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen. Trotzdem ist man schnell überfordert wenn der Begriff Ehrenamt fällt: Gefühlt geht es dabei immer um langwierige und anstrengende Projekte, die viel Zeit erfordern und Energie kosten. Obwohl per se ein Volunteer erstmal jemand ist, der einfach nur hilft, wie die obige Definition zeigt.

Studien zeigen, dass im europäischen Vergleich die Deutschen bereits ganz gut dabei sind, was das Volunteering angeht: Die Beteiligung an freiwilligen Tätigkeiten wird mit ca. 36% der Erwachsenen als hoch eingestuft. Damit sind wir gleichauf mit Dänemark, Finnland und Luxemburg. In den Niederlanden oder Österreich sind beispielsweise sogar mehr als 40% der Erwachsenen ehrenamtlich tätig.

Insgesamt ist der Anteil an Freiwilligen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen - das Bestreben, etwas zu verändern und das Bewusstsein für Probleme in unserer Gesellschaft scheint damit auch zu wachsen!

Die meisten Menschen engagieren sich in Deutschland bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, praktischen Arbeiten und persönlichen Hilfeleistungen. Toll ist, wie viele Berufstätige zusätzlich in einem Ehrenamt tätig sind: 27% zeigen, dass es möglich ist, neben dem Job zu volunteeren. Und dass sich 52% aller 14-17-Jährigen engagieren (das ist jeder Zweite!) zeigt auch, wie viele Jugendliche in irgendeiner Form - ob im Sportverein oder kirchlichen Bereich - Freiwilligenarbeit leisten möchten. Insgesamt haben wir damit schon eine sehr vorbildliche Volunteering-Kultur in Deutschland. Doch das Ziel muss es sein, im europäischen Vergleich als *sehr hoch engagiert* eingestuft zu werden! Solltest du noch kein aktiver Freiwilliger sein und würdest gerne mehr über die verschiedenen Bereiche und Möglichkeiten erfahren, findest du im Folgenden eine Übersicht über die verschiedenen Arten des Volunteering.

How to: 5 Arten, sich zu engagieren

Die Liste an Bereichen, in denen du dich engagieren kannst ist schier endlos - deswegen hier mal ein kurzer Überblick über 5 interessante Bereiche, in denen Volunteering möglich ist.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, auf saisonale und regionale Kriterien beim Einkauf zu achten. Ein paar Vorteile haben wir hier aufgelistet: