Real Talk Oktober: Sieben Fragen an Tatjana

 

6. Nov. 2019 von Chiara Hilborne-Clarke

 

Real Talk Oktober: Sieben Fragen an Tatjana

 

Wir sind zurück mit “Sieben Fragen an..”, diesmal mit Tatjana vom Blog InCapitalLetters.

Wir sind zurück mit “Sieben Fragen an..”, diesmal mit Tatjana vom Blog incapitalletters.

Tati erzählt auf ihrem Blog unter Anderem von ihrem Projekt Tiny House, genauso wie von kreativen Ideen zum nachhaltigen Leben und DIY Kosmetik. Hier kann man sich super inspirieren lassen und selber ausprobieren und nachmachen!

Auf Instagram findet ihr Tati hier:

1. Wie kamst du auf die Idee zu bloggen bzw. auf Social Channels zu posten und wie bist du auf deinen Themenbereich gekommen?

Mit dem Beginn meines Geographiestudiums interessierte ich mich immer mehr für die Einflüsse des Menschen auf die Erde. Ich lernte, wie sehr wir Menschen die Natur zerstören. Plötzlich konnte und wollte ich nicht mehr einfach nur dabei zusehen. Ich wollte mich für die Umwelt einsetzten und nachhaltiger leben. Meinen Blog habe ich im März 2017 als kleines Tagesbuch, welches meinen Weg in Richtung eines plastikfreien Lebens dokumentiert, angefangen. Nach und nach habe ich gemerkt wie ich mit meinen Texten und vor allem Tipps Leute erreichen und für mehr Nachhaltigkeit in ihrem Leben inspirieren kann. Das hat mir gefallen. Mit meinem Account auf Instagram möchte ich noch mehr Leute erreichen.

2. Welche drei Accounts/Blogs sind deine größte Inspiration?

  1. https://www.dariadaria.com/
  2. http://www.parzelle14.com/
  3. https://franzischaedel.de/

3. Was verstehst Du selbst unter dem neuen Berufsbild des „Digital Influencer"? Welche Erfolgsfaktoren zählst Du hier dazu, und wie sieht der Weg dorthin aus?

Es ist vor allem ein Vollzeitjob. Als Digital Influencer gehört weit mehr dazu, als nur ein paar Fotos zu posten und Nachrichten oder Kommentare zu beantworten. Freizeit und Arbeit vermischen sich oft, sodass es schwierig ist sich freie Zeit für das echte Leben zu nehmen. Der Weg zum großen Influencer ist vor allem langwierig. Um von den Sozialen Medien und Kooperationen leben zu können, braucht man nicht nur viele Follower, sondern vor allem immer neuen guten Content, den es zu produzieren gilt. Aber auch als kleiner Account beeinflusst man seinen Follower. Ein großer Erfolg ist es, die Leser zum Nachdenken zu bringen. Gerade im Bereich Nachhaltigkeit ist es unglaublich wichtig zu zeigen, dass Umweltschutz nicht schwer ist und auch Spaß macht!

4. Was war dein bisher erfolgreichstes Projekt und woran misst du diesen Erfolg?

Mein größter Erfolg ist die Projektreihe Nachhaltigkeit & Ich, welche ich diesen Februar auf meinem Blog veröffentlicht habe. In der Storyreihe durfte ich sieben Bloggerinnen dazu einladen über sich und ihre ersten Schritten in Richtung mehr Nachhaltigkeit zu berichten. Ziel war es zu zeigen, dass jeder klein anfängt und keiner perfekt umweltfreundlich lebt. Die Reihe Nachhaltigkeit & Ich ist für mich so unglaublich erfolgreich, da sie uns Umweltaktivisten ein Stück mehr zusammengebracht hat. Ich finde es wichtig sich zu verbinden, denn nur gemeinsam sind wir stark und können langfristig die Welt verändern. Der Erfolg lässt sich also nicht immer nur in Zahlen festhalten.

5. Wodurch und womit entspannst Du Dich (wirklich)? Lass' uns in die kleinen Pausen in Deinem geschäftigen Alltag blicken 🙂 🤷‍♂️

Ich sitze sehr gerne stundenlang an meiner Nähmaschine und blende die Welt um mich herum aus. Auch ein Spaziergang in der Natur hilft mir mich wieder neu zu ordnen und Energie zu tanken.

6. Und zu guter Letzt: Nenne mir drei gute Gründe, warum ich sofort (wieder) auf Deinen Blog oder Account schauen sollte! Was zeichnet ihn besonders aus?

  • Ich versuche Umweltschutz ganzheitlich zu betrachten. Meiner Meinung nach reicht es nicht aus nur auf Plastikmüll zu verzichten, um unsere Natur und die Erde zu bewahren. Wir müssen unsere gesamten Handlungen sowie gerade unseren Konsum überdenken. Dabei geht das natürlich nicht von heute auf morgen. Seit knapp drei Jahren versuche ich nun Schritt für Schritt nachhaltiger zu leben. Am Ende angekommen bin ich noch lange nicht. Täglich lerne ich Neues dazu, weshalb mein Account sich parallel mit meinen Schritten verändert und wächst. Es wird also nie langweilig!

  • Mit meinem Freund zusammen repariere und renoviere ich ein Wohnmobil aus dem Jahr 1978. Inzwischen haben wir schon einige Campingurlaube mit unserem Wohnmobil, welches wir liebevoll Karl-Heinz nennen, gemacht. Dabei war in den letzten Jahren die ein oder andere Katastrophe vorprogrammiert. Wer sich für entschleunigtes Verreisen mit einem Oldtimer interessiert, der sollte auf jeden Fall auf dem Blog vorbeischauen!

  • Regelmäßig berichte ich über Unverpacktläden in ganz Deutschland, die ich besuche. Wer bis dahin noch nie in einem Unverpacktladen war, bekommt spätestens nach dem Lesen der Artikel große Lust auf das verpackungsfreie Einkaufen.