Plogging

 

1. Juli 2019 von letsact Team

 

Plogging

 

Du willst Dich für die Umwelt engagieren und helfen? Dann versuch's doch mal mit Plogging. Der neue Trend aus Schweden gewinnt auf der ganzen Welt immer...

Der Trend aus Schweden

Mit Plogging die Welt retten

Du willst Dich für die Umwelt engagieren und helfen? Dann versuch's doch mal mit Plogging. Der neue Trend aus Schweden gewinnt auf der ganzen Welt immer mehr Follower. Nicht nur in Schweden, den USA oder Mexiko finden sich immer mehr Begeisterte, sondern auch in Deutschland von München bis Kiel machen immer mehr Menschen bei dem schwedischen Trend mit.

1. Was ist Plogging?

Plogging setzt sich aus dem Begriff Jogging und dem schwedischen Wort "plocka" zusammen. Plocka upp bedeutet so viel wie "aufheben". Beim Plogging wird also beim Laufen Müll aufgesammelt. Die Initiative gegen die Vermüllung der Umwelt startete 2016 in Schweden mit dem Hauptakteur, dem Umweltaktivist Erik Ahlström.

Ausgerüstet mit Handschuhen oder einer Greifzange und einem Abfallbeutel sammeln Plogger bei ihrem Lieblingssport Müll auf. Sich engagieren und dabei gleichzeitig Sport zu treiben, ist für viele Menschen das ideale Engagement, denn es vereint die eigene Freizeitaktivität mit etwas bedeutungsvollem.

2. Plogging – mehr als nur reines Müllsammeln

Plogging hat natürlichen einen ganz klaren Effekt. Dort wo Plogger waren, gibt es keinen Müll mehr. Die Natur ist wieder sauber und der Dreck in den Müllsäcken. Doch auch wenn die Reinigung der Umwelt den direkt sichtbaren impact macht, vereint Plogging noch viel mehr positive Aspekte.

Plogging schafft ein Bewusstsein für die Umgebung. Oft sieht man den Müll gar nichtmehr, denn er wird automatisch ausgeblendet. Während dem Plogging jedoch, wird schnell klar, wieviel Müll selbst in einer so sauber geglaubten Stadt wie München tatsächlich herumliegt. Wie viel Müll an der Isar in die Isar gelangt – und von dort aus in die Donau und in das Schwarze Meer.

Mit Plogging Aktionen wird aber nicht nur das eigene Bewusstsein gestärkt, sondern auch der Leute die gar nicht aktiv an den Aktionen teilnehmen. Denn die Anzahl an vollen Müllsäcken die Plogger so mit sich rumschleppen, schockiert nicht nur die Plogger selber, sondern auch die die gerade noch ihren Einweggrill an der Isar haben stehen lassen.

Plogging ist außerdem für viele Studenten eine so gute Beschäftigung weil sie ihren sowieso schon vorhandenen (oder geplanten) Sport mit einem Engagement für die Gesellschaft und Umwelt verbinden können.

Der Trend aus Schweden hat aber natürlich auch den sozialen Aspekt. Als Teil der Plogger-Gemeinschaft bleibt man vernetzt und besonders wenn man neu in der Stadt ist, findest man schnell Gleichgesinnte. Plogging bringt Menschen zusammen, die etwas verändern wollen und dabei lokal anfangen dem Müll den Kampf anzusagen.

3. Initiativen wie diese verändern die Welt

Die heutige Zeit braucht keine Zuschauer, sondern Akteure. Ghandi sagte einmal „An ounce of practice is worth a thousand words.“ Jedes Projekt für einen guten Zweck, auch wenn der impact nicht groß ist, trägt dazu bei, die Welt nach und nach zum positiven zu verändern. Für viele Studenten ist es schon eine Selbstverständlichkeit sich zu engagieren und auch Unternehmen schätzen das soziale Engagement mehr und mehr. Denn durch Volunteering erlernt man oft neue Fähigkeiten und erweitert den eigenen Horizont.