Ehrenamt? 5 (richtig) gute Gründe!

 

8. Juli 2019 von letsact Team

 

Ehrenamt? 5 (richtig) gute Gründe!

 

Mehr als nur der gute Zweck 🚀

Freiwilligenarbeit ist mehr als „ich tu etwas für den guten Zweck“. Neben dem offensichtlichen Vorteil für die Allgemeinheit, dass du ohne Entlohnung eine Arbeit für andere verrichtest, gibt es noch mehr. Soziales Engagement ist selbstlos und eigennützig zu gleich. Warum auch du damit anfangen solltest und welchen Benefit du selbst daraus ziehen kannst, findest du hier:

1. Protest gegen Langeweile! ☀️

Es ist Sonntagnachmittag: geplant ist ein Marathon, aber keiner der sportlichen Sorte, sondern einer auf Netflix. Beim Öffnen der Chipstüte kann man förmlich die Zeitverschwendung riechen. Jeder kennt es, man ärgert sich am Ende des Tages, dass man nicht etwas Besseres mit seinerwertvollen Zeit angefangen hat. Schon mal daran gedacht raus zu gehen und etwas für die Allgemeinheit zu tun? Nein? Dabei kann dich die ehrenamtliche Arbeit in deiner Persönlichkeit so viel weiterbringen. Statt auf der Couch kleben zu bleiben wie ein zäher Kaugummi, kannst du deine freie Zeit weitaus bedeutungsvoller gestalten. Durch Plogging, Essenverteilen bei der Tafel oder beim Taste the Waste Cooking (um nur ein paar Beispiele aufzuzeigen) kommt nicht nur mehr Dynamik in dein Leben, du findest auch neue und vor allem abwechslungsreiche Hobbys. Sind wir doch mal ehrlich: Serien schauen kann doch jeder!

️2. 🙋‍♀ Lerne neue Leute kennen 🙋‍♂️

Auch wenn du gerade nicht zufällig neu in der Stadt bist, ist es doch immer wieder schön neue Kontakte zu knüpfen. Und wenn du deinen letzten Umzugskarton erst vorgestern ausgepackt hast - umso besser! Als frischer Freiwilliger kannst du Teil einer weltoffenen Community werden mit lauter interessanten und vielfältigen Persönlichkeiten. Oft kommen diese Menschen aus ganz anderen Lebensbereichen, die du ansonsten nie kennengelernt hättest. Der gegebene Rahmen erleichtert auch die Kommunikation: Ein gemeinsames Gesprächsthema habt ihr ja bereits gefunden. Das Eis lässt sich nicht besser brechen, als über die Tätigkeit zu sprechen, die man gerade verrichtet und aus welchen Beweggründen ihr dabei seid.

🌍 3. Erweitere deinen Horizont. 🌏

Mit den neuen Menschen kommen auch neue Umgebungen. Wenn du dich einmal aus der Komfortzone herausgetraut hast, wirst du schnell feststellen, dass es besondere Orte in deiner Stadt gibt, an denen bisher noch nicht gewesen bist. Oder du nimmst bereits Bekanntes anders war. Wenn du einmal ein Bewusstsein für deine Umwelt geschaffen hast, siehst du plötzlich auch den Müll im Park viel klarer. Du läufst nicht an der älteren Dame achtlos vorbei, die kaum die Straße überqueren kann, sondern bleibst stehen und bietest deine Hilfe an. Wenn du dich sogar fürs Ausland entschieden hast, kannst du noch mehr Input mitnehmen: mit einem anderen Land, kommt auch eine komplett andere Kultur. Du wirst neue Erfahrungen sammeln, sowohl deine eignen als auch die von anderen hören.

🏆 4. Macht sich gut für die Karriere. 🏆

Durch ehrenamtliche Arbeit kannst du deine Fähigkeiten verbessern oder an bereits vorhandenen arbeiten. Und wenn du langfristig am Ball bleibst, kann sich das auch positiv in deinem Lebenslauf bemerkbar machen. Es ist lange kein Geheimnis mehr, dass Unternehmen den ein oder anderen Beitrag am Gemeinwohl zu schätzen wissen. Natürlich sollte dies nicht die einzige Motivation für freiwilliges Engagement sein, dennoch kannst du neben Sprachen und deiner Ausbildung etwas mehr aufweisen als zum Beispiel deine Mitstreiter.

😊 5. Aus Gemeinnützigkeit wird Eigenwohl. 😊

Sei gewarnt es könnte dich ein Gefühl der Erfüllung und Sinnhaftigkeit überfluten! Denn du bereitest nicht nur anderen Menschen eine Freude, sondern auch dir selbst. Dein Einfühlungsvermögen wird sensibilisiert und wenn deine Kollegen mit Leidenschaft dahinterstehen, führt das allgemein zu einer angenehmen Atmosphäre. Wenn du also Spaß und Freude an deiner Tätigkeit zeigst, kann dies ein willkommener Stressabbau des Alltags sein. So banal das auch klingen mag, du hast dieses menschliche Urphänomen bestimmt schon am eigenen Leib erfahren dürfen. Hast du jemals deine Geschenkwahl bei jemanden so gut getroffen, dass du dich am Ende fast mehr gefreut hast als der Beschenkte selber? Ähnlich ist das auch bei der Freiwilligenarbeit: du hilfst jemandem, der/die deine Hilfe wirklich nötig hat und jede noch so kleine Anerkennung wie ein Lächeln oder ein einfaches Danke spiegelt sich hundertfach in dir drinnen wider.

Auch wenn du nur wenig finanzielle Mittel hast, damit es ausreicht, dass Hilfsorganisationen damit etwas Weltbewegendes erreichen können, hast du gewiss ein Mittel, dass du auf jeden Fall spenden kannst: nämlich deine Zeit. Durch Freiwilligenarbeit hast du die Chance etwas an deine Umwelt zurückzugeben. Auch wenn du bisher weit entfernt von ausbreitenden Wüsten, Hungersnot und Krieg bist, gibt es genug Projekte in deiner unmittelbaren Nähe, an denen du dich beteiligen kannst. Wenn jeder einen kleinen Schritt macht, können wir gemeinsam die Welt verändern.